Sternwarte Quedlinburg                                                                            letzte Änderung 14.01.2019

Hier investiert Europa in die Zukunft unseres Landes.

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Vorhaben:
Umbau eines denkmalgeschützten ehemaligen Trinkwasserhochbehälters zu einem Kulturzentrum.

Im Förderzeitraum investieren wir in den Ausbau des über 100 Jahre alten und nicht mehr genutzten Trinkwasserhochbehälter.
Ziel ist einen barrierefreien Kulturraum zu schaffen, in dem sowohl die unterschiedlichsten Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und Workshops besonders für Kinder und Jugendliche wie auch für touristische Aktivitäten angeboten werden.

190711 Plakat 

Das Projekt wird über die Lokale Aktionsgruppe „Nordharz“ (LEADER und CLLD) gefördert mit den Mitteln aus dem EFRE-Fonds der EU.

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Zeitraum:

20. September 2018  bis
29. Februar 2020

 
 Aktuelle Termine 2020 
                                                         

  Jahreswechsel 2019 - 2020  
17.01.2020
ab 16:00
Vereinstag mit öffentlicher Führung
An diesem Tag treffen sich die Vereinsmitglieder.
Eine Besichtigung der Sternwarte ist durch den neuen Eingang am Fuß des Turms wieder möglich. Durch die Baumaßnahmen müssen wir aber einige kleine Sicherheitsmaßnahmen beachten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Sternwarte
06484 Quedlinburg
Zwergkuhle 6a
04.02.2020 
ab 19:00

Himmelszelt und Falterwelt

Schlaglichter, Bilder und Querbetrachtungen zum Verhältnis von Sonne, Mond und Sternen zu Motten und Laternen.
Vortag von Bernd-Otto Bennedsen (BUND)

06484 Quedlinburg Heiligegeiststrasse 8
Bildungshaus Carl Ritter- Einsteinraum
21.02.2020
ab 16:00
Vereinstag mit öffentlicher Führung
An diesem Tag treffen sich die Vereinsmitglieder.
Eine Besichtigung der Sternwarte ist durch den neuen Eingang am Fuß des Turms wieder möglich. Durch die Baumaßnahmen müssen wir aber einige kleine Sicherheitsmaßnahmen beachten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Sternwarte
06484 Quedlinburg
Zwergkuhle 6a

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Guten Tag!

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"Sternwarte Quedlinburg e. V."

Ein noch junger Verein, der sich mit dem Umbau des alten Schieberhauses auf dem Strohberg zur Sternwarte beschäftigt. Bewohnern, Schulklassen und Besuchern Quedlinburgs werden dort öffentliche Beobachtungen angeboten.

Welche Beweggründe stehen hinter dem Projekt?

Astronomische Aktivitäten lassen sich in der Welterbestadt Quedlinburg bis in das Jahr 1821 zurückverfolgen. Damals entdeckte der Pfarrer Johann Heinrich Fritsch, der in seiner Freizeit leidenschaftlich Astronomie betrieb, erstmals einen veränderlichen Stern. Der Stern Epsilon Aurigae im Sternbild Fuhrmann erschien nach 28 Jahren deutlich schwächer. Dieser „Stern von Quedlinburg“ gibt den Astronomen auch heute noch einige Rätsel auf.

Es gingen viele Jahre ins Land, da stand 1957 im Quedlinburger Kulturboten ein emotional verfasster, sehr interessanter
„Aufruf an alle Freunde der Astronomie“ eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden, aus der heraus der Bau einer Volkssternwarte erfolgen könnte.

Nachdem 1975 die AG „Astronomie und Raumfahrt“ in Quedlinburg gegründet worden ist, entstand das erste Mal ein konkreter Plan zum Bau einer Sternwarte. Dieser Plan konnte aus verschiedenen Gründen nicht realisiert werden.

Es dauerte mehr als 30 Jahre, da bekam die Idee neuen Auftrieb. Durch einen glücklichen Umstand kamen wir in den Besitz einer Original Zeiss- Kuppel, ein erster Schritt war getan. In der Folge gelang es uns auf dem Strohberg am Westrand der Stadt ein Gebäude zu pachten. Die Planungsarbeiten sind fast abgeschlossen, die sanierte Kuppel steht parat, auf das Haus gesetzt zu werden, der Innenausbau geht schrittweise voran.

Die gesamte Ausstattung an Teleskopen, Geräten, Möbeln, Zubehör etc. wartet nun darauf, in unser neues Domizil einzuziehen.

In der Sternwarte sollen regelmäßig öffentliche Beobachtungen, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
Dazu wird ein festes Jahresprogramm erarbeitet.

Da in Sachsen-Anhalt das Fach Astronomie zum Regelunterricht der Sekundarschulen und Gymnasien gehört, sind im Vorfeld Gespräche mit den Schulen der Stadt und der Freien Ganztagsschule Thale geführt worden, um Vereinbarungen für spezielle Nutzungen und Projekte zur Ergänzung der Astronomiestunden zu treffen. Im Vordergrund stehen dabei die Sonnen-, Mond- und Planetenbeobachtungen, Weltraumereignisse und die Astrofotografie.

Die Volks- und Schulsternwarte soll nach Fritsch benannt werden.

(wl/hb 2015)     zurück

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