Archiv des Jahres: 2026

Den Forschern über die Schulter geschaut

260529 …  Sternfreunde zu Gast im Julius Kühn-Institut Quedlinburg

Am 29.05.2026 um 17:00 Uhr wurden wir von Prof Marthe und Moritz Stengel auf dem Parkplatz des Julius Kühn-Institut( JKI) herzlich begrüßt.
Wo Tomaten mit Monderde aufgezogen werden und gegen die Schwerkraft in den Himmel wachsen, da sind wir der Astronomie sehr nah, die Aufmerksamkeit war bei den einführenden Worten in den Gesichtern zu erkennen. Natürlich gibt es auch Astronomen mit dem sprichwörtlichen „Grünen Daumen“. Und somit begannen die Gespräche und Fragen dann beim Rundgang durch die Gewächshäuser und Anzuchtbeete.
Es wurde erläutert wie der Spargel resistent gestärkt wird, um gegen die Klimaschwankungen stabil zu sein. Aber auch das Absinken der Insektenpopulation wird dort nachgewiesen. Das Fehlen der Bestäuber zeigt sich daran, dass die Frontscheiben an unseren Autos sauber bleiben. Den Autofahrer freut es. Nur wir selber können entscheiden, was für unsere Zukunft besser ist. Deshalb wird bei uns auf der Sternwarte die Wiese selten gemäht, denn Blühstreifen für die Insektenpopularität sind sehr wichtig.
Um die Lebensgrundlage für morgen zu sichern, unsere Existenz zu bewahren, ist die Forschung des JKI s, eng mit dem sicheren Anbau von Kulturpflanzen verknüpft. Intakte Ökosysteme und Nutzpflanzen tragen entscheidend für die Nahrungsgrundlage der Menschheit in Zukunft bei.
Während unseres Besuchs konnten wir den Bogen zur Internationale Raumstation ISS spannen. Dort werden Experimente zum Anbau von frischem Salat durchgeführt. Die technische Durchführung wurde von den Forschern des JKI s in Quedlinburg erarbeitet und im Weltraum erfolgreich umgesetzt.

Wir können nur Danke sagen für die Führung im JKI und laden die Dozenten
mit Ihren Familien zur Beobachtung auf der Sternwarte ein.

Danke auch an alle interessierten Mitstreiter  (©Text Uwe Minzlaff)

Schon wieder Polarlichter!

260119…Eine Arbeitskollegin wollte unbedingt mal Polarlichter sehen, bislang hatte sie alle drei Möglichkeiten seit 2024 verpasst. Ein Tip am Montagvormittag, dass vielleicht Polarlichter in der Nacht zu sehen sind, war ein Volltreffer, wie die obigen Bilder von Katja Puchalla zeigen. Es war bis jetzt das imposanteste Polarlicht mit atemberaubenden Strukturen, die sonst nur im hohen Norden zu sehen sind.

Viele andere, wie ich auch selbst, verschliefen das Naturschauspiel. Der KP-Index war jedoch auch noch am Folgetag im roten Bereich. Mit dem bloßen Auge war zwar kein Polarlicht zu sehen, aber mit der Kamera gelangen dann doch noch diese Aufnahmen der weiteren Polarlichter. Dafür genügt übrigens ein einfaches Handy.

Willkommen 2026!

260102…Zum ersten öffentlichen Beobachtungsabend luden wir am 2. Januar 2026 ein. Der Wetterbericht sagte zwar eine Bewölkung voraus, der Himmel riß dennoch auf und der Mond sowie der Jupiter mit seinen vier großen Monden konnten im Fernrohr bei etwa 100facher Vergrößerung gezeigt werden.

Dieses Jahr steht die Versiegelung des Fußbodens auf der Arbeitsliste. Drei Proben wurden auf dem Fußboden aufgebracht. Nun heißt es den Abrieb zu testen, natürlich dürfen sich auch unsere Gäste daran beteiligen, also herzlich Willkommen in der Sternwarte!