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Tag der Astronomie – Die lange Nacht der Planeten


201024 Tag der Astronomie unter dem Motto “Die lange Nacht der Planeten”.
Leider mußten wir Corona Tribut zollen und auf umfassende Werbung verzichten. Desinfektionsmittel und Listen waren vorbereitet. Türen und Kuppel waren geöffnet und erzeugten so im gesamten Innenbereich einen starken Luftdurchzug.

In Erwartung weniger Gäste wurden von 12 Vereinsmitgliedern wieder viele Innenarbeiten verrichtet. An Ziegelsteinwänden im Flur und Toiletten wurde alte Farbe abgeklopft, dann neu verfugt und mit Pinselputz versehen. Dank an Familie Güttel für die Hilfe und die hervorragende Arbeit. (Hammersong)

Die Lüftungsanlage wurde weiter verdrahtet. Neu sind auch die Rotlichtbeleuchtung und Rettungswegleuchten im Haus.

Dennoch fanden über den Tag bis in die Nacht hinein einige Gäste den Weg zur Sternwarte. Auf der Sonne konnten 2 Fleckengruppen des neuen Zyklus begrüßt werden. Am Abend riss der Himmel noch mal richtig auf und Mond, Jupiter, Saturn und Mars waren mit 2250mm Brennweite prächtig zu sehen. Die Gäste waren begeistert über die fachkundigen Führungen und den Anblick von Sonne, Mond und Planeten.

Vereinstag


201016 In Vorbereitung weiterer Bauarbeiten wurde zum Vereinstag noch mal richtig reingehauen. Träger und Rohre wegflexen, Mauer in der Dusche abklopfen, Setzstufen an den Treppen verputzen und Baufreiheit für das Umsetzen der Sendeanlage der Wasserwirtschaft geschaffen.
Weiterhin ist nun die richtige Eingangstür eingebaut und wurde von uns noch mit einem zusätzlichen Schutz versehen. Das rechte Fallrohr wurde angeschlossen und schützt so die Hausecke vor Feuchtigkeit. Die Toilette ist auch fast fertig. Die Heizung läuft und wir haben schon 16,2 °C im Behälter, allerdings immer noch bei 95% Luftfeuchtigkeit.

Erster Fachvortrag im Gewölbe


201006 Heute war Premiere. Der erste Fachvortrag, im Rahmen der Vortragsserie bei der Kreisvolkshochschule Harz, fand im Gewölbe der Sternwarte bei schon 16,2°C statt.
Thomas Heising sprach über die Entwicklung des Fernrohrs, beginnend bei der Glasherstellung, ersten Lesesteinen bis zu den Brillen-Linsen und deren ersten Einsatz als Teleskope durch Brillenmacher Hans Lipperhey um 1608 in Holland. Zur praktischen Untermalung hatte Thomas seine optische Bank, die er zur visuellen Begutachtung der Güte von Linsen verwendet, mitgebracht.
Das reflektierte Licht eines “künstlichen Sterns” (LED), welches durch parallele Gitterlinien (Ronchigitter) läuft, wird durch eine Okular in einem dahinter aufgebauten Planspiegel beobachtet. Im Strahlengang befindet sich die zu begutachtende Linse. Das Licht durchläuft die Linse, wird vom Spiegel reflektiert, durchläuft die Linse erneut bis zum Beobachtungs-Okular. Ist sie perfekt gearbeitet, erscheinen im Okular gleichmäßige senkrechet dunkle Balken die die gute Qualität bestätigen. Sind die Balken verbogen, liegen Fehler bei der Verarbeitung der Linse vor und werden die Schärfe des Bildes, bei Einsatz als Teleskopobjektiv, beeinträchtigen.
Ein sehr interessanter Vortrag und ein würdiger Einstieg zur Nutzung des restaurierten historischen Baudenkmals.

Anheizen


201003 Tatsächlich der 1. Heizkreislauf funktioniert. Das Lüftergeräusch ist sehr moderat und stört nicht. Wir testeten auch den Flüsterbetrieb der Anlage  (Leistungsabsenkung von 4,5 KW auf 1 KW). Es wurde so leise. dass man schon davor stehen muss um noch was zu hören. Auch oben auf der Terasse neben der Anlage ist der Betriebspegel sehr leise. Ein angeschlossener Heizkörper oben und im Büro wurden ebenfalls schön warm. Die Fliesen sind auch schon da. Sie sollen nächste Woche aufgebracht werden. Stefan testete daher, ob auch die Bodenheizung funktioniert, damit der Estrich schön trocken wird. Auch dieser Heizkreis wird warm.

Die Solaranlage funktioniert auch gut. Ein Abschattungstest auf einem Panel hatte kaum Einfluß auf die Leistung.  Jetzt muß noch die Lüftungsanlage angeschlossen werden. Leider wurde ein Anschluß falsch angebaut. Wird geändet, aber wir müssen uns noch etwas gedulden.

Der Durchgang zum Behälter wurde verputzt. Darin wurde ein geologisches Schaufenster eingebaut, durch das man den Felsen sehen kann.

Planieren der Freifläche über dem Behälter


200926 Am Samstag wurden die Außenanlagen gestaltet. Ein Radlader ebnete den Hang ein und verschaffte uns lockeres Material für die Aufschüttung der Seitenflächen. Da es regnete war auch die beste Zeit gekommen, um den Grassamen für die Begrünung auszubringen. Es wird also langsam.  Einige Arbeitsgeräte verweigerten aufgrund der Trockenheit ihre Dienste. Beim Motek und bei der Spitzhacke löste sich jeweils der Griff. Die schweren Steine wurden fast alle für die  Trockenmauer verwendet. Es war eine ganz schöne Schinderei die Wackersteine vom Hochplateau zum Schieberhaus zu bringen. Erstaunlicherweise hielt die Schubkarre durch.
Ein Grashüpfer schaute dem Treiben zu und Marlon, der gern Griesbrei mit Kirschen ist, half dann noch mit die Werkzeuge abzuwaschen.

Vereinstag mit Besuchern


200918 Der Vereinstag begann wie immer mit der Erledigung von vielen notwendigen Arbeiten. Gemeinsam wurde auch der elektronische Plan und die Programmierung der Heizung studiert. Auf den Solarfeldern hatte sich durch den fehlenden Regen schon eine Staubschicht gebildet. Die vorhergesagte Leistungsminderung der Module konnten wir nicht bestätigen. Mittlerweile sind auch die neu belegten Treppenstufen begehbar. Türen, Fliesen und Putz für die Toiletten und Eingangsbereich sind in Arbeit.
Bei Einbruch der Dunkelheit kamen auch neugierige Gäste zu Besuch. Der Himmel war klar und so war ein hervorragender Anblick durch das Teleskop zum Jupiter, Saturn und anderen Objekten möglich. Natürlich wurde der Himmelsspaziergang immer durch irdische Anekdoten und himmlische Göttersagen gewürzt. Dank geht hier an Sternfreund Keks für die spontane Hilfe.
Am Tag darauf besuchten uns, im Rahmen der Sommerexkursion, die Sternfreunde der Astronomischen Station “Johannes Keppler” aus Kanena. Der Verein wollten sich endlich mal über den Umbau des Wasserspeichers und die neuen Möglichkeiten des Gebäudes in Quedlinburg ein Bild machen. Hier waren die Fachleute unter sich. Wir besichtigten gemeinsam die Sternwarte und den Wasserbehälter, grillten Würstchen und auch die Gesangseinlage mit Begleitung durch eine Gitarre durfte zum Ausklang nicht fehlen. Danke für den Besuch und die Anregungen.

Ein schweißtreibender Vereinstag

210820 Am Freitag wurde bei bestem Wetter und 32°C Schattenteperatur gearbeitet. Es standen Schachtarbeiten mit 50 cm Tiefe an, die sich aber als 80 cm entpuppten. So kamen wir mächtig ins schwitzen. Nur isotonische Getränke bewarten uns vor dem Hitzeschock. Die Schachtarbeiten waren nötig, da die Isolierung um die Lüftungskanäle einfach vergessen und der Breich jetzt dafür wieder freigelegt werden mußte.
Uwe baute derweilen ein Insektenhotel, in dem er in die Baumwurzel Löcher bohrte.
Der Elektriker war auch da und hat weitere Leitungen, Steckdosen und Lichtschalter verlegt. So haben wir im Technikraum nun eine schöne Beleuchtung, die auch durch die Glasbausteine den Eingangsbereich vor der Tür erhellt.
Stefan programmierte die Steuerung weiter, es sieht schon sehr gediegen aus. Auch die  Anzeigen im Keller funktionieren schon.
Die Solaranlage ist inzwischen auch komplett montiert und stellt uns ca. 10 KW bei voller Sonne zur Verfügung. Aktuell fehlt aber leider noch der Wechselrichter.
Wilfried kam auch vorbei. Er hatte zuvor im Sparkassenfoyer ein paar Bilder unserer dortigen Ausstellung aktualisiert. Es war wieder ein sehr erfolgreicher Tag.

Die Solarmodule werden montiert

Am 13.08.2020 Tag standen die Solarbauer vor der Tür. Die Panele wurden geliefert und die ersten zwei Reihen auf die Trägerkonstruktion montiert. Wenn dann auch noch die fehlenden Verbindungsrohre im Heizkreislauf kommen kann die Anlage gestartet werden. Die produzierte Wärme hilft dann des Gewölbes zu entfeuchten und das unterirdische Klima zu stabilisieren. Hoffen wir, dass es bald losgehen.

Das Konzert der Relais erklang


200717 Da es nun wieder Schlag auf Schlag geht, mußten die restlichen Ziegelsteine vom Fussboden aufgenommen werden, damit der neue Estrich schön aufgetragen werden kann. Noch hält die Decke und Deckenfarbe! Die wunderbare Melde mußte auch wieder gesenst werden. Sie scheint auf dem kargen Sandboden Idealbedingungen zu haben. Sie wächst und wächst. Die
Straße unterhalb der Sternwarte wurde auch gesäubert. Unsere Schubkarre, die schon nach der ersten Fuhre ein schiefes Rad hatte, verweigerte heute mit einem Plattfuß die Arbeit. Sie  scheint  tatsächlich nur für den leichten Gartenschnitt (max. 2000 Gramm) geeignet zu sein.
Die Ingenieure schauten sich die installierte Heizungsanlage an. Stefan mußte den  Schaltschrank für einige Sensoren anders verkabelt. Die Steuerung wurde erstmalig in Betrieb genommen. Ein Testprogramm der Steuerung ließ die Relais durchschalten, so daß bei Klaus, unserem Schlagzeuger, schon das Twistbein zuckte. Am Ende gab es noch einen gemütlichen Teil. Ina hatte uns einen leckeren Kuchen gebacken und vom Sommerfest hatten wir noch etwas zum Grillen übrig. (Text und Bild HH)
PS.: Der Komet C/2020 F2 ist noch wunderbar zu beobachten.  Galerie

Der morsche A-Mast ist gefallen

200619 Anbei wieder ein kleiner Bericht vom letzten Vereinstag.
Am Vormittag wurde der alte A-Mast fachgerecht von den Stadtwerken beseitigt. Nach Kappung des Halteseils fiel er von selber um. Er wurde an Ort und Stelle zerlegt. Alles ging so schnell, daß ich nur noch das Zerlegen festhalten konnte.
Dann sollte 9:00 Uhr die Venus vom Mond bedeckt werden. Extra ein sauberes Okular eingepackt, war diese Beobachtung dennoch nicht von Erfolgt gekrönt. Wir guckten uns die Augen aus und sahen nichts! Schade. Vielleicht waren die vielen Cirren daran Schuld.
Im Anschluss wurde noch mit einer 10 Meter langen Lattenkonstruktion eine loser Ast heruntergeholt, um diese Gefahrenquelle zu beseitigen.
Die Trockenbauer waren da und haben unseren Treppenaufgang zur Kuppel eingehaust. Es fehlt nur noch die Tür.
Tischlermeister Uwe hat die letzten Arbeiten am Geländer vorgenommen. Super!

Am Nachmittag traten die Mauerspechte an und klopften die Ziegel im Eingangsbereich blank. Wenn man ohne Handschuhe klopft ergeben sich Blasen (auf beiden Händen). Aber sie sind schon wieder verschwunden. Der Fußboden wurde aufgenommen und der Bauschutt im Eingangsbereichs abgekippt. Die Fahrt mit der Karre war sehenswert.
Dann klang der Abend, zunächst mit Würstchen und dann mit Musik von drei Gitarren mit Gesang, stimmungsvoll aus. (Bild und Text HH)