Archiv der Kategorie: Baumaßnahmen

Aufbau, Umbau, Reparatur

Fußboden, Theke und Beobachtungsinseln

220913  Am 19. August wurde wieder weiter gewerkelt. Im Außenbereich verlegten wir  die Platten für die zweite Beobachtungsplattform. Im kleinen Vortragsraum begrtadigten wir den Fußboden  und im Keller schlossen wir die Theke an. Nun ist das Spülbecken für den vorgesehenen Zweck nutzbar.

Die Beobachtungsplattformen entstehen

220619 Vor den Veranstaltungen “Lesenacht in der Sternwarte” und “Der Gästefürhrerverein zu Gast” wurde natürlich auch auf dem Gelände der Sternwarte weiter gearbeitet. Damit unsere Gäste mit kleineren Fernrohren, z.B. mit dem C8 oder dem LUNT, den Himmel erkunden können, wurden auf der Beobachtungswiese zwei Plattformen geschaffen. Hier können unsere Säulen aufgestellt werden.  Heike sorgte mit ihren Schnittchen wieder für unser Wohl.

Am Zaun wurden noch Sonnenblumen gesetzt. Drücken wir die Daumen, dass sie schön groß werden.

Der Aufbau unseres neuen Fernrohrs in vier Akten

220509 Am Sonnabend erfolgte der Aufbau unseres neuen Fernrohrs. Zunächst wurde aus einer Meusburger Edelstahlnormalie eine neue Adapterplatte für die Montierung angefertigt. Die Zeichnung fertigte Stefan an, die Fräsarbeiten wurden von Falk ausgeführt.

Diese Platte wurde auf den Säulenkopf montiert. Dirk hatte eine antike Präzisionswasserwaage mitgebracht (0,03 mm Abweichung auf 1 Meter), um die Platte genau waagerecht zu montieren. Die Justierung erfolgt über jeweils vier Druck- und Zugschrauben. Nach der Ausrichtung wurde die Montierung aufgesetzt. Jetzt erfolgte die Montage des eigentlichen  Fernrohrs.

21 Kilogramm wurden auf die Montierung gehoben und fest verschraubt. Danach wurde das Fernrohr ausbalanciert. Um 18:06 Uhr MESZ wurde erstmals der Strom eingeschaltet und die Montierung getestet. Bis auf die Handsteuerbox funktionierte alles bestens. Uwe machte gleich ein Mondbild mit dem Handy und war von der Auflösung begeistert.

Am nächsten Abend wurde begonnen die Montierung einzuscheinern. Bei diesem letzten Akt wird die Stundenachse der Montierung parallel zur Erdachse ausgerichtet. Dabei wird die Südausrichtung und die Polhöhe durch die Beobachtung zweier Sterne peinlich genau justiert. Da diese Art der Ausrichtung  vom deutschen Astrophysiker Julius Scheiner 1897 ersonnen wurde, nennt man den Vorgang auch “einscheinern”. Dies kann schon mal eine ganze Nacht in Anspruch nehmen.

Erste Testaufnahmen vom Brocken und Mond wurden noch gemacht. Das Fokalbild des Mondes ist nun so groß (die Brennweite beträgt 3,9 Meter), dass das Bild nicht mehr mit einer Kleinbildkamera (24 x 36 mm Bildfeld) komplett aufgenommen werden kann. Selbst beim Halbmond werden zwei Aufnahmen benötigt, die mit einer geeigneten Software zusammen gesetzt werden müssen.

Ein neues Beobachtungszeitalter hat nun am 7. Mai 2022 auf der Sternwarte Quedlinburg begonnen. Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher, denen wir mit unserem neuen Fernrohr den Himmel noch besser zeigen können.

Zaun, Elektrik, Fußboden, Schrank und zwei Geburtstage…

20220425 … standen auf der Arbeitsliste für den 22. April 2022. Auf der Beobachtungswiese wurden der Boden für die Beobachtungsstationen abgetragen. Für die kleineren Fernrohre sollen dort zwei massive Säulen stehen. Damit bei weiteren Baumarbeiten das Geländer keinen Schaden nimmt, wurde es abmontiert und gesichert.

Der Geschirrspüler hat nun einen festen Standort. Dafür mussten die Steckdosen und Lichtschalter etwas nach oben versetzt werden, was Stefan fachmännisch ausführte. Uwe baute einen phänomenalen begehbaren Geschirrschrank mit zwei Schiebetüren. Gerdi und Christian nahmen sich den Fußboden im Eingangsbereich der oberen Etage vor. Vor dem Aufbringen des eigentlichen Fußbodens wurden unebene Stellen ausgeglichen.

Kuchen gab es reichlich, schließlich hatten wir auch zwei Geburtstagskinder unter uns. Wer die Geburtstagkinder waren wird aber nicht verraten.

Decke, Theke, Tür und Ofen …

220314  … das waren die in den letzten Wochen anstehenden Objekte, an denen gearbeitet wurde. Uwe baute uns eine wunderbare Küche, mit Spiegel! Gerdi flieste den Türbereich und später nahm er sich auch der Decke an. Die Anordnung der Theken wurde durch Stellproben ermittelt. Uwe zeigte wieder vollen Körpereinsatz und hatte sehr gute Ideen. Das vorläufige Ergebnis kann sich sehen lassen. Im Außenbereich wurde weiter der Hang freigelegt und eine Absperrung gebaut.

Am Ofen wurde eine Worpsweder Ecke eingerichtet. Dort gab es nach getaner Arbeit Schmalzbrote mit Gurken, sehr lecker.

Mauerwerk am Schieberhaus freilegen


211202 Heute wurde das gesamte Erdreich an der Seite des Schieberhauses durch die Firma  Krantechnik und Baggerbetrieb Schilling aus Quedlinburg abgebaggert und das Mauerwerk freigelegt. So kann die Mauer trocknen und wird dann im kommenden Jahr in Eigenleistung sachgemäß gegen eindringende Nässe geschützt.
Bei den Arbeiten fielen lockere Klinker im Mauerwerk auf. Bei genauer Untersuchung verbarg sich hinter der Wand eine sauber gemauerte höhlenartige Vertiefung. Wozu sie ursprünglich  diente ist leider nicht bekannt. Ein Schatz konnte aber auch nicht gefunden werden. Es ist immer wieder spannend, in diesen alten Gemäuern unverhoffte Entdeckungen zu machen.

Vielleicht wohnt dort drin auch ein guter Geist? Wer weiß? Hoffentlich ist er über die Ruhestörung nicht verärgert.

Dämmen und Stützen


211107 Ahoi.
Wie besprochen fanden am 5. und 6. November die Dämmarbeiten im kleinen Vortragsraum statt. 8 cm Platten waren an die Decke zu bringen, dazu benötigten wir eine starke Bohrmaschine (Danke Gerdi), einen guten Bohrer (Danke …), ein Arbeitsgerüst und eine gute Energieversorgung (Würstchen und Kaffee).
Es ging besser als gedacht und nach vier Stunden war die große Fläche fertig gedämmt. Gerdi mauerte derweil im Technikraum einen Pfeiler zum Tanzboden um die Kräfte besser abzuleiten.
Am nächsten Tag waren nochmals zwei Stunden nötig, um die Restarbeiten zu erledigen.  Christian hatte drei Platten nachgekauft und es hätten nicht mehr sein dürfen. Kein Krümmel blieb übrig – perfekte Planung – perfekte Umsetzung. Wir haben uns ein Bienchen verdient ;-))

Arbeitseinsatz im Turm der Sternwarte


210807 Nachdem nun endlich die EFRE geförderten Baumaßnahmen im ehemaligen Wasserbehälter abgeschlossen sind, können die restlichen Verschönerungsarbeiten im Sternwartenturm in Angriff genommen werden.
Heute wurden eine Wand und die Kabelkanäle von Gerdi und Christian verputzt sowie unsere Kuppeletage mit Holz und Gipskartonplatten verblendet. Dazu mußten verschiedene elektrische Leitungen von Stefan neu verlegt werden. Bei der provisorischen Installation vor 2 Jahren waren Kabel zu kurz und ungünstig geplant worden.
Die Wände wurden mit Ausbauplatten und die Decke mit Gipskarton verkleidet. Uwe und Hannjo behielten beim Zusägen der Platten den Überblick und so verwandelte sich der obere Raum in ein echtes Kleinod. Für eventuelle Arbeiten an der Dachrinne wurde eine Tür mit eingearbeitet. Andreas schnitt die Hecke vor unserer Eingangstür. Die anderen Kräfte reinigten die Treppen und Fenster. Zum Mittag gab es zur Stärkung einen Pott Erbsensuppe.
Am Nachmittag konnte sich eine angemeldete Familie aus Aschersleben bei einer Führung von den Leistungen der Mitglieder der Sternwarte Quedlinburg überzeugen. Alle Besucher waren sichtlich sehr beeindruckt.

Pflastern zur Beobachtungswiese


210507 Pflasterarbeiten
Die Klimatruhe  (Sitzbank im Keller) ist fertig. 25 laufende Meter, Platz für 42 Mann normal und 17 Leute mit Corona-Abstand. Das Pflaster zur Beobachtungswiese wurde bis zur Ablaufrinne gelegt. Beim Zusägen der Steine wurde viel Staub aufgewirbelt. Die Ablaufrinne ist auch gelegt und die Eingangstür hat Uwe wunderbar gebaut, so dass sie satt ins Schloß fällt.

Kondenswasser der Wärmepumpe


210221 Es standen Schachtarbeiten zur Verlegung der Abwasserleitung für die Wärmepumpen
und der zukünftigen Regenwasserableitung für das Dach der Terrasse auf dem Plan. Vor
dem Versenken der Rohrkonstruktion wurde das Ganze natürlich von Andreas auf Dichtheit geprüft. Leider ist die Erde sehr steinhaltig, so daß das Schachten schon ganz schön  anstrengend war. Dafür aber liegen die Leitungen nun frostsicher im Boden. Das letzte Rohr wurde durchlöchert und in ein Kiesbett gelegt. Ein Funktionstest glückte perfekt. Hendrik überwachte die Schachtarbeiten von unserem Rettungsbalkon ;-))