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Im tiefen Keller

Heute konnten wir 35 Mitarbeiter des Julius Kühn Instituts in unserer Sternwarte begrüßen. An 4 Stationen, vom Keller bis zur Kuppel, wurden sie von der Faszination Astronomie begeistert. Das Gewölbe im Kerzenschein mit Musik bot den absolute Ahhhh Effekt. Danach schenkten auch wir uns noch einen Glühwein ein und konnten auf ein sehr erfolgreiches Jahr anstoßen.

Hurra, es ist geschafft !

Um den Wasserbehälter nutzen zu können mußte eine 2,25 m dicke Mauer harter Klinker im Erdgeschoß des Schiebenhauses zum Wasserbehälter durchbrochen werden. Die Ortsgruppe des THW Quedlinburg suchte schon seit einiger Zeit ein Übungsobjekt, wo die Kameraden den Einsatz der neuen Technik erproben konnten, eingeschlossene Personen zu retten. Die Wand war härter als gedacht und nach mehreren gut koordinierten staubigen Einsätzen ist es nun endlich geschafft.
Wir sind sehr stolz, dass noch Menschen wie unsere THW-Helden gibt, die in Ihrer Freizeit für Ernstfälle tainieren, Menschen aus Notlagen zu retten. Es ist nur zu hoffen, dass dieser Fall niemals eintreten wird.
Nun kann endlich der Innenausbau des Wasserbehälters in Angriff genommen werden.

Spachteln und Schleifen

Auch an diesem Wochenende wurde weitergearbeitet. Die Säule wurde verspachelt, geschliffen, der Kuppelraum gereinigt und das Teleskop einjustiert. Die ersten Entlüftungspilze über dem Behälter wurden herausgebrochen sowie die Löcher verschlossen. Auch spontan vorbeischauende Gäste waren vom Fortschritt der Arbeiten beeindruckt.

First Light: Meniskas

Wir waren mächtig stolz und aufgeregt das este Mal von der provisorischen Beobachtungsbühne aus einen Blick auf den Mond zu werfen. Bei 90-facher Vergrößerung war am Terminator (Tag/Nacht-grenze) ein knackscharfer Mond über das gesamte Gesichtsfeld zu sehen. Einfach ein tolles Erlebnis für die Hobbyastronomen. Da ist für die Zukunft noch einiges zu erwarten.
Zuvor wurden Balken als Zwischenebene eingezogen und die ersten Bodenplatten daraufgelegt.
Am 9.9.17, zum Tag des offenen Denkmals, soll diese Beobachtungsplattform den Gästen vorgestellt werden.

Vorsicht Blitzer!

20.07.2017 Ein Gewitter mit herrlichen Blitzen bildete eine tolle Kulisse in Richtung Sternwarte.

Am 21.07.2017  wurden mit Herrn Gerani die Konservierungs- und Streicharbeiten der Säule besprochen. Weiterin wurde, im Zuge der Vorbereitung der Bauarbeiten, der Schuppen abgerissen und der Platz beräumt. Auch wurden verschiedene Szenarien für das Beobachtungspodest diskutiert, probehalber wurde ein Brett in der richtigen Höhe befestigt und eine Leiter, als Treppensimulation, mit einer Schraubzwinge festgemacht. So kann der Platz am Besten genutzt werden und auch die sicherheitstechnischen Aspekte für unsere Besucher werden berücksichtigt.

Der Tag des Schweißers

Der Tag des Schweißers von der Bauschlosserei Pollack. Die Bodenplatte wurde mit 12 Schwerlastankern auf dem Boden befestigt und die Stahlplatten vorsichtig ausgerichtet. Schritt für Schritt und um Spannungen zu vermeiden wurde, immer an wechselnden Stellen, die Platten der sechseckigen Säule mit 21V und 150A verschweißt. – Beeindruckend –

Die neue Säule

Die 10 je 50 Kg schweren Stahlteile für die Säule wurden von der Neinstedter Bauschlosserei Pollack angeliefert und in den Kuppelraum hochgeschleppt. Der Bodenring wurde mit Fadenkreuz und Lot auf Position gebracht. Jetzt können die Teile aufgerichtet und zusammengeschweißt werden. Natürlich muß dabei ein besonders Augenmerk auf den Brandschutz gelegt werden.
Weiterhin wurde, nach dem Abriss des maroden Anbaus, der Putz an der Außenfassade ausgebessert, der Rasen gemäht und einiges an Buschwerk beseitigt.

So wird die Säule aussehen. Die Montierung muß vom Horizont bis 90 Grad schwenkbar sein und guten Einblick ermöglichen.