Willkommen 2026!

260102…Zum ersten öffentlichen Beobachtungsabend luden wir am 2. Januar 2026 ein. Der Wetterbericht sagte zwar eine Bewölkung voraus, der Himmel riß dennoch auf und der Mond sowie der Jupiter mit seinen vier großen Monden konnten im Fernrohr bei etwa 100facher Vergrößerung gezeigt werden.

Dieses Jahr steht die Versiegelung des Fußbodens auf der Arbeitsliste. Drei Proben wurden auf dem Fußboden aufgebracht. Nun heißt es den Abrieb zu testen, natürlich dürfen sich auch unsere Gäste daran beteiligen, also herzlich Willkommen in der Sternwarte!

Komet Lemmon ist am Abendhimmel zu beobachten

251013…Gestern, am Montag dem 13. Oktober 2025, öffnete sich das Sichtfenster für den Kometen Lemmon. Momentan benötigt man einen Feldstecher und gute „Ortskenntnisse“ um ihn zu entdecken. Bis 26. Oktober stört der Mond nicht und der Komet wird bis dahin heller, so daß er mit etwas Glück am abendlichen Westhimmel in ca. 20° Höhe ohne weitere Hilfsmittel zu beobachten ist.
Das linke Bild ist von Stephan am 29. September aufgenommen (430 mm Brennweite, Blende 3,3 und 5 Minuten Belichtungszeit) . Das rechte Bild  ist mit einer normalen Kleinbildkamera und 85 mm Brennweite aufgenommen (Blende 2, Belichtungszeit 2 Sekunden).

Außentreppe zur Beobachtungswiese


250704….Die Außentreppe zwischen Haupteingang und Beobachtungswiese war fertiggestellt und konnte ihren Betrieb aufnehmen.  Bei Bedarf wird nun die Treppe ausgeklappt und der Durchgang durch das ehemalige Schieberhaus kann so umgangen werden.
Auch einige Ausbesserungsarbeiten der Wand am Haupteingang wurden gestartet.

Das Pflastern geht weiter

250718…Zum monatlichen Arbeitseinsatz standen Pflasterarbeiten vor dem Eingang und weitere Tischlerarbeiten im Inneren an. Christian hatte sich schon mit den Pflasterarbeiten fast zur Tür heran gearbeitet. Der Schacht wurde mit ausgewählten Steinen eingefasst. Auch der Abtreter erhielt sein Bett.

Für die weiteren Arbeiten soll nun der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Dazu wurde mit einer Gärtnerkonstruktion (man benötigt zwei Nägel und ein Seil) eine Ellipse konstruiert. Schon bevor man die Sternwarte betritt, wird man mit beiden Beinen auf der Aussage des ersten Keplerischen Gesetzes stehen: Die Bahn eines jeden Planeten ist eine Ellipse, wobei die Sonne in einem der beiden Brennpunkte steht.

Das war die Sonnenfinsternis am 29. März 2025

250329…Obwohl der Himmel bedeckt war ging es auf der Sternwarte heiß her. Die ersten Besucher standen schon dreiviertel elf vor der Tür und dann ging es Schlag auf Schlag. Ragnar hatte sein Teleskop und Wilfried den Telementor mit Projektionsschirm aufgestellt. Die Wolkendecke blieb aber dicht bis auf zwei Momente, wo die dünne Wolkendecke  einen kurzen Blick auf die Sonne zuließ (rechtes Bild, gegen 13:00 Uhr). Gegen 14.30 Uhr riß die Wolkendecke auf und die Sonnebeobachtung mit einem ordentlichen Fleck wurde von den Besuchern gut angenommen.

Im Norden Deutschlands hatten die Beobachter mehr Glück. Heiner Sudmann aus Hamburg (linkes oberes Bild) und Stefan Huskamp (orange Bildreihe) konnten die Finsternis bei guter Sicht verfolgen.

Beobachtungshinweise für den März 2025

Zwar ist am 29. März die Sonnenfinsternis das herausragende Ereignis aber bereits am 14. März ist in der Frühe eine partielle Mondfinsternis zu beobachten.Von Quedlinburg aus gesehen geht der Mond dann hinter dem Brocken unter.

Ein weiteres, ein nur alle acht Jahre auftretendes Phänomen, ist die Beobachtung der Venus am Abend und am Morgen. Günstig ist der 19. und 20. März 2025.

Die Beobachtung am Abend sollte jedem gelingen, am Morgen setzt die Beobachtung klares Wetter und freie Sicht nach Osten voraus. Gegen 5:40 Uhr MEZ kann mit dem Fernglas der Horizont abgesucht werden.

Venus am Abendhimmel

250307…Am Abend in Richtung Westen zeigt sich ein besonders heller Punkt bereits in der Dämmerung, unser Nachbarplanet die Venus. Passend zum Kindervortrag wurde eine kleine Fledermaus mit abgebildet, die vielleicht gerade ihr Sternbild sucht.

Am 23. März 2025 steht die Venus 8° nördlich über der Sonne, so daß sie theoretisch Morgen- und Abendstern sein kann. Man braucht nur Sonnenschein wie diese Woche und freie Sicht zum Horizont. Dann sollte man sie tatsächlich am Morgen und am Abend beobachten können. Es wird aber schwer.

Simon Marius, der unterschätzte Astronom aus Mittelfranken

250305…Wilfried machte sich mal wieder auf Spurensuche von nicht so bekannten Astronomen. Simon Marius aus Gunzenhausen entdeckte im Januar 1610 zeitgleich mit Galileo Galilei die vier großen Jupitermonde und verfasste darüber sein Hauptwerk „Mundus Iovialis“ (dt. Die Welt des Jupiters). Ein kurzweiliger Diavortrag mit vielen Informationen. Näheres zum Hofastronom findet man in der Wikipedia und im Marius-Portal.