Partielle Sonnenfinsternis am 12.08.2026


260812 fand eine Sonnenfinsternis statt, die in Quedlinburg zu einer Verdunklung der Sonne  von ca. 85% führte. Beobachtungen zu diesem Ereignis wurden von Quedlinburger Sternfreunden aus Mallorca mit 100%, Aschersleben und der Sternwarte Quedlinburg beigesteuert. Danke an die Fotografen.

Den Forschern über die Schulter geschaut

260529 …  Sternfreunde zu Gast im Julius Kühn-Institut Quedlinburg

Am 29.05.2026 um 17:00 Uhr wurden wir von Prof Marthe und Moritz Stengel auf dem Parkplatz des Julius Kühn-Institut( JKI) herzlich begrüßt.
Wo Tomaten mit Monderde aufgezogen werden und gegen die Schwerkraft in den Himmel wachsen, da sind wir der Astronomie sehr nah, die Aufmerksamkeit war bei den einführenden Worten in den Gesichtern zu erkennen. Natürlich gibt es auch Astronomen mit dem sprichwörtlichen „Grünen Daumen“. Und somit begannen die Gespräche und Fragen dann beim Rundgang durch die Gewächshäuser und Anzuchtbeete.
Es wurde erläutert wie der Spargel resistent gestärkt wird, um gegen die Klimaschwankungen stabil zu sein. Aber auch das Absinken der Insektenpopulation wird dort nachgewiesen. Das Fehlen der Bestäuber zeigt sich daran, dass die Frontscheiben an unseren Autos sauber bleiben. Den Autofahrer freut es. Nur wir selber können entscheiden, was für unsere Zukunft besser ist. Deshalb wird bei uns auf der Sternwarte die Wiese selten gemäht, denn Blühstreifen für die Insektenpopularität sind sehr wichtig.
Um die Lebensgrundlage für morgen zu sichern, unsere Existenz zu bewahren, ist die Forschung des JKI s, eng mit dem sicheren Anbau von Kulturpflanzen verknüpft. Intakte Ökosysteme und Nutzpflanzen tragen entscheidend für die Nahrungsgrundlage der Menschheit in Zukunft bei.
Während unseres Besuchs konnten wir den Bogen zur Internationale Raumstation ISS spannen. Dort werden Experimente zum Anbau von frischem Salat durchgeführt. Die technische Durchführung wurde von den Forschern des JKI s in Quedlinburg erarbeitet und im Weltraum erfolgreich umgesetzt.

Wir können nur Danke sagen für die Führung im JKI und laden die Dozenten
mit Ihren Familien zur Beobachtung auf der Sternwarte ein.

Danke auch an alle interessierten Mitstreiter  (©Text Uwe Minzlaff)

Kleiner Vortragsraum

260304…Beobachtungsabende werden immer besser von Interessierten Gästen angenommen. Meist ist es nach kurzem Rundgang der unteren Etagen möglich, die Treppe zum Kuppelraum zu erklimmen.
Bei größeren Gruppen wird es am Teleskop schon ganz schön eng. Auch ist ein schwenken des Teleskops auf neue Objekte nicht immer ungefährlich. Darum wurde beschlossen die Besucherzahl in der Kuppel auf 6 Personen zu begrenzen und die darunter liegende Etage zu einem kleinen Vortragsraum auszubauen. Hier können nun die Gäste auf die bevorstehende Beobachtung und das Verhalten in der Kuppel vorbereitet werden. Die Wartezeiten konnten somit verkürzt werden.

In diesem Raum wurden von Tischlermeister Uwe und Christian ein Schranksystem erdacht und eingebaut. An den Schranktüren wurden dazu noch informative Plakate angebracht. Eine ausfahrbare Leinwand und ein Beamer vervollständigen die Ausstattung.

Dieser Raum ist nun ein sinnvolles Schmuckstück um die Qualität der Beobachtungen zu verbessern.

Schon wieder Polarlichter!

260119…Eine Arbeitskollegin wollte unbedingt mal Polarlichter sehen, bislang hatte sie alle drei Möglichkeiten seit 2024 verpasst. Ein Tip am Montagvormittag, dass vielleicht Polarlichter in der Nacht zu sehen sind, war ein Volltreffer, wie die obigen Bilder von Katja Puchalla zeigen. Es war bis jetzt das imposanteste Polarlicht mit atemberaubenden Strukturen, die sonst nur im hohen Norden zu sehen sind.

Viele andere, wie ich auch selbst, verschliefen das Naturschauspiel. Der KP-Index war jedoch auch noch am Folgetag im roten Bereich. Mit dem bloßen Auge war zwar kein Polarlicht zu sehen, aber mit der Kamera gelangen dann doch noch diese Aufnahmen der weiteren Polarlichter. Dafür genügt übrigens ein einfaches Handy.

Willkommen 2026!

260102…Zum ersten öffentlichen Beobachtungsabend luden wir am 2. Januar 2026 ein. Der Wetterbericht sagte zwar eine Bewölkung voraus, der Himmel riß dennoch auf und der Mond sowie der Jupiter mit seinen vier großen Monden konnten im Fernrohr bei etwa 100facher Vergrößerung gezeigt werden.

Dieses Jahr steht die Versiegelung des Fußbodens auf der Arbeitsliste. Drei Proben wurden auf dem Fußboden aufgebracht. Nun heißt es den Abrieb zu testen, natürlich dürfen sich auch unsere Gäste daran beteiligen, also herzlich Willkommen in der Sternwarte!

Komet Lemmon ist am Abendhimmel zu beobachten

251013…Gestern, am Montag dem 13. Oktober 2025, öffnete sich das Sichtfenster für den Kometen Lemmon. Momentan benötigt man einen Feldstecher und gute „Ortskenntnisse“ um ihn zu entdecken. Bis 26. Oktober stört der Mond nicht und der Komet wird bis dahin heller, so daß er mit etwas Glück am abendlichen Westhimmel in ca. 20° Höhe ohne weitere Hilfsmittel zu beobachten ist.
Das linke Bild ist von Stephan am 29. September aufgenommen (430 mm Brennweite, Blende 3,3 und 5 Minuten Belichtungszeit) . Das rechte Bild  ist mit einer normalen Kleinbildkamera und 85 mm Brennweite aufgenommen (Blende 2, Belichtungszeit 2 Sekunden).

Außentreppe zur Beobachtungswiese


250704….Die Außentreppe zwischen Haupteingang und Beobachtungswiese war fertiggestellt und konnte ihren Betrieb aufnehmen.  Bei Bedarf wird nun die Treppe ausgeklappt und der Durchgang durch das ehemalige Schieberhaus kann so umgangen werden.
Auch einige Ausbesserungsarbeiten der Wand am Haupteingang wurden gestartet.

Das Pflastern geht weiter

250718…Zum monatlichen Arbeitseinsatz standen Pflasterarbeiten vor dem Eingang und weitere Tischlerarbeiten im Inneren an. Christian hatte sich schon mit den Pflasterarbeiten fast zur Tür heran gearbeitet. Der Schacht wurde mit ausgewählten Steinen eingefasst. Auch der Abtreter erhielt sein Bett.

Für die weiteren Arbeiten soll nun der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Dazu wurde mit einer Gärtnerkonstruktion (man benötigt zwei Nägel und ein Seil) eine Ellipse konstruiert. Schon bevor man die Sternwarte betritt, wird man mit beiden Beinen auf der Aussage des ersten Keplerischen Gesetzes stehen: Die Bahn eines jeden Planeten ist eine Ellipse, wobei die Sonne in einem der beiden Brennpunkte steht.